Archive for the 'Senderbau' Category

Workshop(s) auf dem Chaos Communication Camp 2015

Alle vier Jahre organisiert der Chaos Computer Club ein Sommercamp, weswegen manchen gar von einer Hacker*olympiade sprechen - für andere war oder ist es schlicht “das Camp”. In diesem Jahr fand das Chaos Communication Camp 2015 in der Nähe des brandenburgischen Zehdenick, im Ziegeleipark Mildenberg, statt. Einer vormaligen Ziegelfabrik, deren weit über 100-jährigen Bestehen sich große Teile Berlins verdanken. Gekommen waren jedenfalls knapp 5.000 Menschen aus aller Welt, die an 5 Tagen an zahllosen Vorträgen, Teach Ins, Parties, Projekten (u.a. mit dem unglaublichen “Rad10“, das vom Münchener CCC hergestellt und vertrieben wurde) und Workshops teilnahmen - wie dem von mikro.fm zum Senderbau.

conspire

Im Rahmen des Workshops vom “A.K.T.E.” (Arbeitskreis totale Einsicht) haben wir ein Interview mit einem Aktivisten geführt.

Außerdem hat sich auf dem Camp ein Interview mit André Meister ergeben; André ist einer der beiden Blogger von netzpolitik.org, gegen die wegen “Landesverrat” ermittelt worden war …

29.03. 21h30 ,^.^. auf piradio 88,4 mhz: atom-wuerttemberg, fukushima und noch mehr wahnsinn

anti atomkraft sonne

in unserer heutigen sendung werden wir uns u.a. mit dem ‘unfall’ von fukushima  befassen. zur katastrophe in japan hatte uns auch eine email des doyens der micro-radio bewegung, tetsuo kogawa erreicht. des weiteren setzen wir die kleine reihe zur volkszaehlung 2011 fort und nehmen unsere reihe zur geschichte des wahnsinns wieder auf. heute geht es um MKULTRA, eine, was sonst, geheim-operation der cia zur bewusstseinskontrolle. gast im studio ist iftach starik.

5000 x10 = 2010 für ein freies kultur radio spenden

spendenaufruf

ohne kultur geht in berlin weenich bis jar nischt. ohne freies radio aber auch nicht. - die macher/innen des herbstradios rufen daher seit einigen tagen zu einer spendenaktion auf: es werden 5000 menschen gesucht, die bereit sind, bis mitte februar 10 euro zu zahlen - denn, so das kalkül, mit 50.000 euro können der grundbetrieb und die lizenzen eines freien kulturradios für 2010 gesichert werden.

hintergrund ist die aktuelle ausschreibung der medienanstalt berlin-brandenburg (mabb), nach der die nutzung einer teilfrequenz auf der UKW 88,4 MHz bzw. 90,7 möglich wird. natürlich mit einschränkungen - aber, so die einschätzung der radiopiloten, immerhin ein erster schritt.

eine ausführliche darstellung mit 23 faq’s u.v.a.m. findest du auf unter herbstradio.org/.

die kontoverbindung für gute vorsätze und radiophone praxis:

inhaber: Glashaus e.V.

Kontonr.: 30 232 02

Bankleitzahl: 100 205 00

bei: Bank für Gemeinwirtschaft

Verwendungszweck: Radio 2010

Mit Paypal spenden geht übrigens auch.

herbstradio 15.11: mikro-fm, mikro-computer & mikro-telefonie

in der  letzten regulären sonntagssendung auf herbstradio, 99,1 MHz, werden sich elektra, heiko und johannes mit t aus dem bootlab über aktuelle entwicklungen im bereich mobiler kommunikation unterhalten. Dabei geht es um ad-hoc netzwerke, betriebssysteme, convergenz, … mobiltelefone, mikro-radios, palms … und v.a.m. - und schliesslich um”mikro.fm”, über die redaktionelle und die technische seite des projekts …

Workshop: Wege an die Öffentlichkeit [Noch Plätze frei!]

Am kommenden Sonnabend veranstalten wir einen Piradiosender-Lötworkshop und Radioprogrammtag mit “Wünsche werden wahr!” in Zusammenarbeit mit der Kampagne “/unvermittelt - für einen Arbeitsbegriff jenseits von Überarbeitung und Mangel”.

Sonnabend, 13. September 2008

10 - 17 Uhr

K9 (Kinzingstraße 9, Friedrichshain)

Bitte, wenn’s geht, Lötkolben, Laptop, mp3/ogg-player und aehnliches Gerät mitbringen und vorher unbedingt über [institut ät ifpf dot net] anmelden, um mehr zum Tagesprogramm zu erfahren!

mediadays bei radio fro, linz

mediadays 06.09.2008 - praesentation stille post, foto: petra moser

im rahmen der ars electronica fanden auch, nun: heuer die mediadays von radio fro statt. Bereits im fruehjahr hatte mikro.fm ja im rahmen der reihe ‘appetite for tranmission’ einen workshop im transpublic gegeben. Die mediadays umspielen das thema radio und sind dabei so vielfaeltig, wie die gruppen, die zu dieser unkonferenz beitragen.

praesentation radio lora - interkulturelle arbeit in freien radios

Es gab workshops der initiativen freifunk und  funkfeuer; backups und beitraege von servus.at; die vorstellung interkultureller arbeit bei radio lora, zuerich; die performance ’stille post - hoerstoerung’ (s.o. bild der praesentation) freie radios und ihre ‘potentials, problems, perspectives’ werden in einem workshop von radia.fm, radiox.de und gunst.info belegt, besprochen und bearbeitet; mitglieder von kiberpipa, SLO, haben ihr projekt vorgestellt und zum ‘haip - hack act interact progress’, eingeladen, ein festival, das vom 3.- 8. november 2008 in Ljubljana stattfindet.

mediadays praesentation kiberpipa dbpedia

wie in einem widerhall der themenstellung der diesjaehrigen ars electronica, wurde bei den mediadays auch immer wieder gefragt, ob die creative commons heute noch so cool sind, wie vielleicht vor fuenf jahren noch. Vorgestellt wurden zudem die oesterreichischen netze freies wissen, der wissensraum linz und die kulturplattform oberösterreich - ein netzwerk initiativer kulturarbeit.

die drei fotos zu diesem beitrag stammen uebrigens von Petra Moser, servus.at, und einen mitschnitt/ eine zusammenfassung gibt es bei: frozine

mikro.fm workshop an der fh design, duesseldorf

elektra beim vorfuehr-durchgang

auf einladung von thomas goldstrasz gaben am vergangenen mittwoch elektra und johannes einen mikro.fm-workshop an der fachhochschule duesseldorf. der workshop, bei dem mini-transmitter geloetet wurden, war der praktische abschluss einer lehrveranstaltung zur mediengeschichte.

wenn es funktioniert, ist es hinfaellig - ein satz mc luhans - das motto des workshops

trotz semesterferien nahmen gut zwei dutzend studierende an diesem workshop teil. zunaechst zeigte elektra, wie die sender zu loeten seien. danach stellten die studierenden in kleinen arbeitsgruppen selber radiosender her. am ende wurden die transmitter getestet. es gab keine ausfaelle, alle sender haben funktioniert.

studierende des fachbereichs design loeten mini-radiosender

zu diesem workshop gibt es eine kleine, knapp 7-minuetige audiodokumentation.

,^.^. mikro.fm selber sender loeten workshop

am kommmenden freitag: 30. mai 2008 gibt´s wieder die chance piradio-sender zu löten und mikro.fm zu lauschen.

das ganze im rahmen der p.i.m.p. aktiontage: veranstaltungsreihe für die sofortige rückführung alternativer kultur nach prenzlauer berg und mitte

treffpunkt: kastanienallee 77, berlin-mitte am fr 30 05 08 um 17 00…bei gutem wetter draussen…mit radio-liveübertragung

…bitte, wenn’s geht, loetkolben, laptop, mp3/ogg-player und aehnliches geraet mitbringen und vorher unbedingt über salonbruit.org anmelden!

как сделать маленькое пиратское фм-радио

“Appetite for Transmission - Was kann Radio?” Das Linzer Freie Stadtradio FRO lud im März und April Publikum, SendungsmacherInnen und die interessierte Öffentlichkeit zu einer intensiven, knapp einmonatigen Auseinandersetzung ein. Ziel war das Medium Radio zur Debatte zu stellen, indem dessen Möglichkeiten, Entwicklungen und Perspektiven bilanziert werden sollten.

Eingeladen waren auch wir mit einer Präsentation und einem Lötworkshop. Hier ein paar Schnappschüsse:

Beim Lötworkshop war auch Sergey dabei. Hier sein ausführlicher Testbericht, des selbst gebastelten Senders.

mikro.FM auf der re:publica08

Banner 
 Am 2. April, also genau ein Schaltjahr und einen Tag nach unserer Ursendung (am 1. April 2007), hatten wir das große Vergnügen mikro.FM auf der re:publica08 vorzustellen.
Weil wir unglücklicher Weise erst am Tag vor der Eröffnung im Programm auftauchten (und das auch nur online) mussten wir eine halbe Stunde warten bis sich eher spontan über Twitter, Saalankündigung und das Ausleihen eines Adapters (Danke noch mal an Martin Haase!) genügend Leute einfanden um mit dem Vortrag zu beginnen.
Die anfängliche Skepsis der hier anwesenden Web2.0-Avantgarde gegenüber dem miefig alten Medium Radio löste sich zusehends auf, als klar wurde, dass es bei mikro.FM um Partizipation geht, selber senden, selber machen und dann auch noch das Internet zum Verteilen und freie Software zum aufnehmen, mischen und streamen verwendet wird.
Schließlich diskutierten wir über alternative Distributionswege im Allgemeinen und freies Radio sowie anonymen Medienkonsum im Besonderen. ..Und plötzlich passte Radio wieder zur re:publica ;o)

 
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