unter dem vielleicht dann doch etwas verwirrenden titel “Frei über den Computer zu empfangen ” ist in der taz vom 2.1. ein artikel über die radiowoche von mikro.fm erschienen. - früher gab’s da einen sätza, und der hätte geschrieben: mikro.fm? die senden doch aus dem bootlab - und das bootlab, übrigens, ist umgezogen; es ist jetzt in der oranienburger str. 54, im ganz linken flügel des als tacheles bekannten gebäudekomplexes.
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Weil wir das Neue Jahr mit Partyreste säubern und Studio aufbauen beginnen, lassen wir das Mirkofon heute weitgehend aus und senden von unserem Streamserver Hörspiele und Sendepausen.
Wir haben unsere Technik (2 Mikrofone, Mischer, Kompressor, Kopfhörereverstärker, Equalizer und Boxen), die uns freundlicherweise vom Bootlab zu Verfügung gestellt wurde auf einem alten Flügel aufgebaut. Flügel - und ich verrate hier ein bisher gut gehütetes Geheimnis - sind mit ihrer geschwungenen Form ideal für mikro.FM. Sie haben genau die richtige Höhe, da man im stehen einfach besser spricht und wann immer die Musik klemmt kann man..

Danke, Nico, für’s Vorbeikommen und spontan loslegen:

Und hier mal ein Ausschnitt von Tag 1 der “Woche freier Radios”: eine spontane Live-Sendung während des Studioaufbaus aus dem Tacheles mit Antworten auf das Wie? Warum? Wo?

“Lasst tausend Radiosender blühen!”
Berliner Radioinitiativen veranstalten vom 1.-9. Januar 2008 eine “Woche Freier Radios” in Berlin.
Mit zahlreichen Mikrosendern und einem Audio-Stream wird vom 1. bis zum 9. Januar in Berlin Freies Radio empfangbar sein - ohne Lizenz, aber völlig legal. Um zu demonstrieren wie vielfältig und lebendig Freie Radios in allen Teilen der Welt sind, werden exemplarisch Programme übernommen, Berichte und Hörspiele gesendet sowie die jeweiligen medienpolitischen Diskurse dargestellt. “Wir rücken mit jedem Sendetag im Programm näher an Berlin heran”, so Heiko Thierl von mikro.FM. Während der beiden letzten Tage wird der Fokus dann auf Berliner Radiogeschichte und -initiativen gerichtet. “In Berlin und Brandenburg fehlt einfach ein Freies Radio,” sagt Heiko Thierl zum Hintergrund der Aktion. “Was in anderen Bundesländern seit Jahren zivilgesellschaftliche Praxis ist, scheitert hier am politischen Willen - nicht an fehlenden Frequenzen!”
Berlin und Brandenburg sind medienpolitisch durch eine gemeinsame Landesmedienanstalt (MABB) aneinander gebunden. Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte der Änderung des gemeinsamen Medienstaatsvertrages bereits zugestimmt, doch die Staatskanzlei des Landes Brandenburg war bisher nicht bereit, Freies Radio zu ermöglichen.
Seit Jahren verlieren werbefinanzierte wie öffentlich-rechtliche Radios “Markt”anteile, besonders unter der jungen Hörerschaft, die sich von den Programmachern weder verstanden noch vertreten fühlt und sich lieber um die social networking-Angebote des Web2.0 schart. Freie Radios, mit ihren durch Diversität geprägten Programmen, bieten hier eine echte Alternative: Sie schaffen einen öffentlichen Raum, in dem sich Subkulturen und Minderheiten austauschen und darstellen können. Von ehrenamtlichen Enthusiasten/innen ohne wirtschaftliche Interessen betrieben, sind Freie Radios weniger Konkurrenz für gehegte Privatfunk-Pojekte als vielmehr Ideengeber und Kulturtechnikvermittler.
Mit dem Aufruf “Lasst tausend Radiosender blühen” will das Projekt ein Netz von Radio-Hot Spots über Berlin spannen. Entsprechend findet schon am zweiten Tag ein Löt-Workshop für Mikrosender statt. Über einen Audio-Stream versorgt, werden diese dann Kostproben von dem bieten, was andernorts (von Lateinamerika bis Ost-Asien, von Rostock bis Freiburg [im Breisgau]) alltäglich ist: Freies Radio.
Programmübersicht:
1.1.’08 - Hörspiele und 24 Sendepausen
2.1.’08 - Asien und Lötworkshop
3.1.’08 - Afrika und Lateinamerika
4.1.’08 - Nordamerika
5.1.’08 - Westeuropa
6.1.’08 - Osteuropa
7.1.’08 - Deutschland, Österreich und Schweiz
8.1.’08 - Deutsche Geschichte Freier Radios
9.1.’08 - Sendungen von Berliner Radiogruppen
Frequenzen:
95,2 Mhz // 107,1 Mhz // 107,7 MHz
Infos: www.mikro.fm, Mail: info[et]mikro[punkt]fm,
Auch wenn mikro.FM und Freies Radio so eine Art Gegenpol zu Murdochspace ist, wir wollen möglichst viele Leute erreichen und daher springen wir pragmatisch über unseren eigenen Schatten und machen dort ein Profil auf:
http://www.myspace.com/mikrofm
(Seid bitte nicht sauer wenn wir uns nicht sehr darum kümmern und Kommentare und Addings nicht umgehend beantwortet werden)
Am besten erreicht ihr uns direkt durch’s Vorbeikommen oder per Mail: info [et] mikro [punkt] fm
mikro.FM ist ein Versuch, Freies Radio in Berlin auf UKW zu senden. Weil dies in Berlin wegen des Medienstaatsvertrags Berlin-Brandenburg nicht im großen Maße möglich ist, versuchen wir mit Minisendern in das UKW-Band einzudringen.
Vom 1.1.2008 bis zum 9.1.2008 wird mikro.FM die ganze Zeit zu hören sein:
Buenos Aires hat einsNew York hat mindestens zweiParis hat einsLondon hat einsWien hat einsHamburg hat eins
mikro.FM zappt euch neun Tage durch die Welt der Freien RadiosLasst 1000 Radiosender blühen!In Berlin Probiert:95,2 FM +++ 107,1 FM +++107,7 FMProgrammübersicht:
1.1.’08 - Hörspiele und 24 Sendepausen2.1.’08 - Asien und Lötworkshop3.1.’08 - Afrika und Lateinamerika4.1.’08 - Nordamerika5.1.’08 - Westeuropa6.1.’08 - Osteuropa7.1.’08 - Deutschland, Österreich und Schweiz8.1.’08 - Deutsche Geschichte Freier Radios9.1.’08 - Sendungen von Berliner Radiogruppenjeweils ab 12 Uhr!
— — — — — —From Jan.1- Jan-9, 2008, you can hear mikro.FM LIVE:Buenos Aires has oneNew York has at least 2Paris has oneLondon has oneVienna has oneHamburg has oneMikro.FM zaps 9 days though the world of Free RadiosLet 1000 Radios Bloom!In Berlin try:95,2 FM +++ 107,1 FM +++107,7 FM





