Archive for the 'Radiovisionen' Category

fm3 buddha machine

gleich bei mikro.fm - die neun loops der buddha machine von fm3 

fm3 buddha machine

ein beitrag aus der reihe: far eastern experimental (f.e.e.)

polymorphous space (background to tetsuo kogawa)

after you where listening to our programme on radio practices in japan, including an interview with the japanese micro-radio pioneer you may want to visit his site.

Trimer Capacitor

ein beitrag aus der reihe: f.a.q.

Pressemitteilung 30.12.2007

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“Lasst tausend Radiosender blühen!”

Berliner Radioinitiativen veranstalten vom 1.-9. Januar 2008 eine “Woche Freier Radios” in Berlin.

 

Mit zahlreichen Mikrosendern und einem Audio-Stream wird vom 1. bis zum 9. Januar in Berlin Freies Radio empfangbar sein - ohne Lizenz, aber völlig legal. Um zu demonstrieren wie vielfältig und lebendig Freie Radios in allen Teilen der Welt sind, werden exemplarisch Programme übernommen, Berichte und Hörspiele gesendet sowie die jeweiligen medienpolitischen Diskurse dargestellt. “Wir rücken mit jedem Sendetag im Programm näher an Berlin heran”, so Heiko Thierl von mikro.FM. Während der beiden letzten Tage wird der Fokus dann auf Berliner Radiogeschichte und -initiativen gerichtet. “In Berlin und Brandenburg fehlt einfach ein Freies Radio,” sagt Heiko Thierl zum Hintergrund der Aktion. “Was in anderen Bundesländern seit Jahren zivilgesellschaftliche Praxis ist, scheitert hier am politischen Willen - nicht an fehlenden Frequenzen!”

 

Berlin und Brandenburg sind medienpolitisch durch eine gemeinsame Landesmedienanstalt (MABB) aneinander gebunden. Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte der Änderung des gemeinsamen Medienstaatsvertrages bereits zugestimmt, doch die Staatskanzlei des Landes Brandenburg war bisher nicht bereit, Freies Radio zu ermöglichen.

Seit Jahren verlieren werbefinanzierte wie öffentlich-rechtliche Radios “Markt”anteile, besonders unter der jungen Hörerschaft, die sich von den Programmachern weder verstanden noch vertreten fühlt und sich lieber um die social networking-Angebote des Web2.0 schart. Freie Radios, mit ihren durch Diversität geprägten Programmen, bieten hier eine echte Alternative: Sie schaffen einen öffentlichen Raum, in dem sich Subkulturen und Minderheiten austauschen und darstellen können. Von ehrenamtlichen Enthusiasten/innen ohne wirtschaftliche Interessen betrieben, sind Freie Radios weniger Konkurrenz für gehegte Privatfunk-Pojekte als vielmehr Ideengeber und Kulturtechnikvermittler.

 

Mit dem Aufruf “Lasst tausend Radiosender blühen” will das Projekt ein Netz von Radio-Hot Spots über Berlin spannen. Entsprechend findet schon am zweiten Tag ein Löt-Workshop für Mikrosender statt. Über einen Audio-Stream versorgt, werden diese dann Kostproben von dem bieten, was andernorts (von Lateinamerika bis Ost-Asien, von Rostock bis Freiburg [im Breisgau]) alltäglich ist: Freies Radio.

 

Programmübersicht:

1.1.’08 - Hörspiele und 24 Sendepausen

2.1.’08 - Asien und Lötworkshop

3.1.’08 - Afrika und Lateinamerika

4.1.’08 - Nordamerika

5.1.’08 - Westeuropa

6.1.’08 - Osteuropa

7.1.’08 - Deutschland, Österreich und Schweiz

8.1.’08 - Deutsche Geschichte Freier Radios

9.1.’08 - Sendungen von Berliner Radiogruppen

 

Frequenzen:

95,2 Mhz // 107,1 Mhz // 107,7 MHz

 

Infos: www.mikro.fm, Mail: info[et]mikro[punkt]fm,

 

Radiovisionen!

Meine Vision von mikro.FM lautet ungefähr so: Ein Netzwerk von Microsendern über die Stadt verteilt sendet und produziert ein vielfältiges Programm vergessener oder neu entstandener Sub-Kulturen. Wir senden das was im öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Rundfunk nicht zu hören ist, die Nahaufnahme, das Extreme, das Experimentelle, das nicht Mehrheitsfähige. Wo herkömmliches Radio lärmt sind wir still, was das normale Radio verschweigt wird bei uns Thema, wir sind parteiisch wo die anderen Radios objektiv sein wollen, üben grundsätzliche Herrschaftskritik statt Hofberichtserstattung und flauen Talk-Runden. Das ganze dann noch organisiert in verschiedenen Redaktionen, getragen von tausenden HörerInnen.

mikro.FM

mikro.FM ist ein Versuch, Freies Radio in Berlin auf UKW zu senden. Weil dies in Berlin wegen des Medienstaatsvertrags Berlin-Brandenburg nicht im großen Maße möglich ist, versuchen wir mit Minisendern in das UKW-Band einzudringen.