in der letzten regulären sonntagssendung auf herbstradio, 99,1 MHz, werden sich elektra, heiko und johannes mit t aus dem bootlab über aktuelle entwicklungen im bereich mobiler kommunikation unterhalten. Dabei geht es um ad-hoc netzwerke, betriebssysteme, convergenz, … mobiltelefone, mikro-radios, palms … und v.a.m. - und schliesslich um”mikro.fm”, über die redaktionelle und die technische seite des projekts …
Archive for the 'Radiovisionen' Category

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hörspiele sind schwerpunkt der heutigen sendung: zum einen “Radio Sickurity” von Danny Bruder, zum anderen Auszüge aus der Macbeth-Suite, die ebenfalls im Zusammenhang der Radiovisionen entstand.

“wie kann man verhindern, dass der schauspieler mit der bühne verschmilzt wie der funktionär mit seinem schreibtisch ?”
johannes (mikro.fm) wird sich in der ersten stunde der mikro.fm-sendung am 4.10. auf herbstradio mit detlev schneider ueber dessen aktuelles hörstück zu heiner müllers “Der Lohndrücker” unterhalten.
die arbeit wird am 7.10. auf dem bühnendach des theaters an der parkaue zu sehen und zu hören sein, d.h. am vormaligen republiksgeburtstag der ddr und vier tage nach dem feiertag zur deutschen einheit - um 19 und 21 uhr. in der zweiten stunde, also von 22-23h ist live der INVASOR mit einer sendung über Antonin Artaud zu hoeren – waehrend mikro.fm eine weitere stunde von 01:00-02:00h im rahmen des INVASOR-nachtprogramms senden wird … wir wuenschen allseitig guten empfang.
im rahmen der ars electronica fanden auch, nun: heuer die mediadays von radio fro statt. Bereits im fruehjahr hatte mikro.fm ja im rahmen der reihe ‘appetite for tranmission’ einen workshop im transpublic gegeben. Die mediadays umspielen das thema radio und sind dabei so vielfaeltig, wie die gruppen, die zu dieser unkonferenz beitragen.
Es gab workshops der initiativen freifunk und funkfeuer; backups und beitraege von servus.at; die vorstellung interkultureller arbeit bei radio lora, zuerich; die performance ’stille post - hoerstoerung’ (s.o. bild der praesentation) freie radios und ihre ‘potentials, problems, perspectives’ werden in einem workshop von radia.fm, radiox.de und gunst.info belegt, besprochen und bearbeitet; mitglieder von kiberpipa, SLO, haben ihr projekt vorgestellt und zum ‘haip - hack act interact progress’, eingeladen, ein festival, das vom 3.- 8. november 2008 in Ljubljana stattfindet.
wie in einem widerhall der themenstellung der diesjaehrigen ars electronica, wurde bei den mediadays auch immer wieder gefragt, ob die creative commons heute noch so cool sind, wie vielleicht vor fuenf jahren noch. Vorgestellt wurden zudem die oesterreichischen netze freies wissen, der wissensraum linz und die kulturplattform oberösterreich - ein netzwerk initiativer kulturarbeit.
die drei fotos zu diesem beitrag stammen uebrigens von Petra Moser, servus.at, und einen mitschnitt/ eine zusammenfassung gibt es bei: frozine

Schon öfters haben wir aus dem Labyrinth gesendet, das vor Ceiten unter dem Alexanderplac gefunden wurde, aus der Weltraumstation c-base.
Die an der Ausgrabung der Station beteiligten terrestrischen und extraterrestrischen Forscher veranstalten heute den Spacemeal Contest. Wir übertragen die Veranstaltung, c_atz und macro, crewmembers der c-base, führen durch die Sendung.
Die Versanstaltung beginnt um 19h .. wir werden
wohl erst dann auf Sendunge gehen :)
Intergallaktische Grüße
Euer mikro.FM-Team
wer schon immer mal wissen wollte, wie der weltraum klingt, ist bei uns, berlin, manchmal zentrum des universum, manchmal richtig: im rahmen des 2. tages der radiowoche hatten wir den livestream von radioqualia (neuseeland) übernommen.
gleich bei mikro.fm - die neun loops der buddha machine von fm3
ein beitrag aus der reihe: far eastern experimental (f.e.e.)
after you where listening to our programme on radio practices in japan, including an interview with the japanese micro-radio pioneer you may want to visit his site.

ein beitrag aus der reihe: f.a.q.

“Lasst tausend Radiosender blühen!”
Berliner Radioinitiativen veranstalten vom 1.-9. Januar 2008 eine “Woche Freier Radios” in Berlin.
Mit zahlreichen Mikrosendern und einem Audio-Stream wird vom 1. bis zum 9. Januar in Berlin Freies Radio empfangbar sein - ohne Lizenz, aber völlig legal. Um zu demonstrieren wie vielfältig und lebendig Freie Radios in allen Teilen der Welt sind, werden exemplarisch Programme übernommen, Berichte und Hörspiele gesendet sowie die jeweiligen medienpolitischen Diskurse dargestellt. “Wir rücken mit jedem Sendetag im Programm näher an Berlin heran”, so Heiko Thierl von mikro.FM. Während der beiden letzten Tage wird der Fokus dann auf Berliner Radiogeschichte und -initiativen gerichtet. “In Berlin und Brandenburg fehlt einfach ein Freies Radio,” sagt Heiko Thierl zum Hintergrund der Aktion. “Was in anderen Bundesländern seit Jahren zivilgesellschaftliche Praxis ist, scheitert hier am politischen Willen - nicht an fehlenden Frequenzen!”
Berlin und Brandenburg sind medienpolitisch durch eine gemeinsame Landesmedienanstalt (MABB) aneinander gebunden. Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte der Änderung des gemeinsamen Medienstaatsvertrages bereits zugestimmt, doch die Staatskanzlei des Landes Brandenburg war bisher nicht bereit, Freies Radio zu ermöglichen.
Seit Jahren verlieren werbefinanzierte wie öffentlich-rechtliche Radios “Markt”anteile, besonders unter der jungen Hörerschaft, die sich von den Programmachern weder verstanden noch vertreten fühlt und sich lieber um die social networking-Angebote des Web2.0 schart. Freie Radios, mit ihren durch Diversität geprägten Programmen, bieten hier eine echte Alternative: Sie schaffen einen öffentlichen Raum, in dem sich Subkulturen und Minderheiten austauschen und darstellen können. Von ehrenamtlichen Enthusiasten/innen ohne wirtschaftliche Interessen betrieben, sind Freie Radios weniger Konkurrenz für gehegte Privatfunk-Pojekte als vielmehr Ideengeber und Kulturtechnikvermittler.
Mit dem Aufruf “Lasst tausend Radiosender blühen” will das Projekt ein Netz von Radio-Hot Spots über Berlin spannen. Entsprechend findet schon am zweiten Tag ein Löt-Workshop für Mikrosender statt. Über einen Audio-Stream versorgt, werden diese dann Kostproben von dem bieten, was andernorts (von Lateinamerika bis Ost-Asien, von Rostock bis Freiburg [im Breisgau]) alltäglich ist: Freies Radio.
Programmübersicht:
1.1.’08 - Hörspiele und 24 Sendepausen
2.1.’08 - Asien und Lötworkshop
3.1.’08 - Afrika und Lateinamerika
4.1.’08 - Nordamerika
5.1.’08 - Westeuropa
6.1.’08 - Osteuropa
7.1.’08 - Deutschland, Österreich und Schweiz
8.1.’08 - Deutsche Geschichte Freier Radios
9.1.’08 - Sendungen von Berliner Radiogruppen
Frequenzen:
95,2 Mhz // 107,1 Mhz // 107,7 MHz
Infos: www.mikro.fm, Mail: info[et]mikro[punkt]fm,
Meine Vision von mikro.FM lautet ungefähr so: Ein Netzwerk von Microsendern über die Stadt verteilt sendet und produziert ein vielfältiges Programm vergessener oder neu entstandener Sub-Kulturen. Wir senden das was im öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Rundfunk nicht zu hören ist, die Nahaufnahme, das Extreme, das Experimentelle, das nicht Mehrheitsfähige. Wo herkömmliches Radio lärmt sind wir still, was das normale Radio verschweigt wird bei uns Thema, wir sind parteiisch wo die anderen Radios objektiv sein wollen, üben grundsätzliche Herrschaftskritik statt Hofberichtserstattung und flauen Talk-Runden. Das ganze dann noch organisiert in verschiedenen Redaktionen, getragen von tausenden HörerInnen.






