Seit dem 1. Februar sendet ja wieder das herbstradio, diesmal als Kinofunk. Die heutige Sendung von mikro.fm wird ziemlich bunt: Im Nachrichtenteil machen wir eine Revue über Kopenhagen und berichten über EPA-ESF (European Preparatory Asambly [Also Vorbereitungstreffen]- für das Europäische Sozial Forum in Istanbul). Beide Themen stehen im Schatten einer Kriminalisierung Sozialer Bewegungen und einer Repression Seite des Staates. In diesem Hinblick werfen wir einen kleinen Vorblick zu den bevorstehenden Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Dresden. Für den Gesprächsteil erwarten wir Gäste aus dem Stattbad Wedding, vom WMSG, die dort gerade eine Ausstellung zeigen und vom bootlab, das sich seit kurzem ebenfalls im STTTBD_/ befindet. Den Abschluss bildet ein Podcast über zwei Menschen, die wir nicht vergessen sollten. Genauswenig, wie die Spenden für den Aufbau eines Freien Radios.
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ohne kultur geht in berlin weenich bis jar nischt. ohne freies radio aber auch nicht. - die macher/innen des herbstradios rufen daher seit einigen tagen zu einer spendenaktion auf: es werden 5000 menschen gesucht, die bereit sind, bis mitte februar 10 euro zu zahlen - denn, so das kalkül, mit 50.000 euro können der grundbetrieb und die lizenzen eines freien kulturradios für 2010 gesichert werden.
hintergrund ist die aktuelle ausschreibung der medienanstalt berlin-brandenburg (mabb), nach der die nutzung einer teilfrequenz auf der UKW 88,4 MHz bzw. 90,7 möglich wird. natürlich mit einschränkungen - aber, so die einschätzung der radiopiloten, immerhin ein erster schritt.
eine ausführliche darstellung mit 23 faq’s u.v.a.m. findest du auf unter herbstradio.org/.
die kontoverbindung für gute vorsätze und radiophone praxis:
inhaber: Glashaus e.V.
Kontonr.: 30 232 02
Bankleitzahl: 100 205 00
bei: Bank für Gemeinwirtschaft
Verwendungszweck: Radio 2010
In einem Beitrag für die taz beschäftigt sich Ralf Hutter mit dem herbstradio und der aktuellen Ausschreibung einer nicht-kommerziellen Frequenz in Berlin - und warum die MABB kein Geld für Freies Radio erübrigt - hat sie doch gerade den Grundstein gelegt für ein 6-Millionen teures Medien-, Ausbildungszentrum in Potsdam …
Die Sonntagssendung von mikro.fm auf herbstradio, besteht wieder einmal aus zwei Teilen. Einmal, ab 21h:”Miss Monomeier’s Lexikon der meistgehassten Instrumente: Teil 1, a wie Akkordeon” mit dem Gast im Studio Hannes Lingens +1 Akkordeon und viel Musik zum Thema - dann, ab 22h, werden elektra und johannes das Projekt “reclaim your brain” vorstellen. In Berlin wuenschen wir einen guten Empfang auf UKW 99,1 MHz.

“wie kann man verhindern, dass der schauspieler mit der bühne verschmilzt wie der funktionär mit seinem schreibtisch ?”
johannes (mikro.fm) wird sich in der ersten stunde der mikro.fm-sendung am 4.10. auf herbstradio mit detlev schneider ueber dessen aktuelles hörstück zu heiner müllers “Der Lohndrücker” unterhalten.
die arbeit wird am 7.10. auf dem bühnendach des theaters an der parkaue zu sehen und zu hören sein, d.h. am vormaligen republiksgeburtstag der ddr und vier tage nach dem feiertag zur deutschen einheit - um 19 und 21 uhr. in der zweiten stunde, also von 22-23h ist live der INVASOR mit einer sendung über Antonin Artaud zu hoeren – waehrend mikro.fm eine weitere stunde von 01:00-02:00h im rahmen des INVASOR-nachtprogramms senden wird … wir wuenschen allseitig guten empfang.
Zu der Berliner Demonstration am 28.3. waren, laut Veranstalter, 25-30.000 Menschen gekommen. Laut Veranstalter wurden dann während der Abschlusskundgebung ca. 20 bis 30 Menschen vorläufig festgenommen. Das entspricht, vorläufig und ungefähr einem Promille. Die Demonstration selbst hatte, darin waren sich wohl alle einig, einen friedlich Verlauf. Auch in Frankfurt am Main hatten ebenfalls etwa 25.000 Menschen demonstriert. Hier aber galt: 0 Promille.

Es könnte heißen: Blöd gelaufen mit System. Es könnte heißen:Gebt endlich auf! Es könnte auch heißen: Eure Krise zahl’n wir nicht. Jedenfalls gibt es heute dazu zwei bundesweit mobilisierte Demonstrationen in Berlin und Frankfurt/M - und wir sind natürlich auch mit einem livestream dabei.
Am 11. Oktober 2008 geht RADIO 1984 wieder auf Sendung!
Von 13 Uhr bis ca. 20 Uhr berichten wir per Livestream aus Berlin vom Global Action Day “FREEDOM NOT FEAR”, wie in Berlin und international gegen Überwachung demonstriert wird.
Vorbereitend gibt es noch viel zu tun. Wir freuen uns über jede Mithilfe beim senden, berichten und organisieren, über die Übernahme des Streams, Hinweise und Rückmeldungen!
Radio 1984 begleitet nun schon zum vierten Mal die Aktionen des AK Vorrat. Es wird auch diesmal wieder Hintergrundberichte und Interviews zu hören geben. Wir senden überwiegend in deutscher Sprache. Stündlich gibt es eine ausführliche Zusammenfassung auf englisch. Alle Live-Interviews und Berichte stehen unmittelbar nach der Ausstrahlung als Podcast zur Verfügung.
Audio-Archiv, Streamadresse, Studiotelefon etc. demnächst auf: http://radio.freiheitstattangst.de
Mailkontakt: radio1984 ät mikro punkt fm
Chat: irc://freenode.net/#radio1984 (mehr Infos hier)
Twitter-Ticker: http://twitter.com/radio1984
Info-Telefon (sip): 030 / 69 20 70 82

Nach der vorrunde am vergangenen mittwoch (10.09.) rueckt sich und kommt das #dicht.it Festival immer naeher - es findet vom 2. bis 4. oktober im GRIPStheater, im Festsaal Kreuzberg und im Ballhaus OST statt. Wir danken Ulli von radio frei fuer diesen hinweis :).
im rahmen der ars electronica fanden auch, nun: heuer die mediadays von radio fro statt. Bereits im fruehjahr hatte mikro.fm ja im rahmen der reihe ‘appetite for tranmission’ einen workshop im transpublic gegeben. Die mediadays umspielen das thema radio und sind dabei so vielfaeltig, wie die gruppen, die zu dieser unkonferenz beitragen.
Es gab workshops der initiativen freifunk und funkfeuer; backups und beitraege von servus.at; die vorstellung interkultureller arbeit bei radio lora, zuerich; die performance ’stille post - hoerstoerung’ (s.o. bild der praesentation) freie radios und ihre ‘potentials, problems, perspectives’ werden in einem workshop von radia.fm, radiox.de und gunst.info belegt, besprochen und bearbeitet; mitglieder von kiberpipa, SLO, haben ihr projekt vorgestellt und zum ‘haip - hack act interact progress’, eingeladen, ein festival, das vom 3.- 8. november 2008 in Ljubljana stattfindet.
wie in einem widerhall der themenstellung der diesjaehrigen ars electronica, wurde bei den mediadays auch immer wieder gefragt, ob die creative commons heute noch so cool sind, wie vielleicht vor fuenf jahren noch. Vorgestellt wurden zudem die oesterreichischen netze freies wissen, der wissensraum linz und die kulturplattform oberösterreich - ein netzwerk initiativer kulturarbeit.
die drei fotos zu diesem beitrag stammen uebrigens von Petra Moser, servus.at, und einen mitschnitt/ eine zusammenfassung gibt es bei: frozine
Seit dem 1. Februar sendet ja wieder das 






