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Radiowoche Tag 9: Berlin

mikro.fm studio day 9

wir haben unseren letzten radiowochen-sendetag mit einer verzögernden panne begonnen (sorry!)

..und einem intro “heute vor vier jahren:” ein mitschnitt aus dem radioriff - auf den tag, auf die minute, und fast auf die sekunde.

dann “nachrichten in drei zeilen“, einem an felix feneon orientierten format, das mikro.fm durch das jahr 2007 begleitet hat. es folgte eine kurze presseschau aus berlin.

anschließend, ein studiogespräch mit pod (xlterrestrials.org), markus beckedahl (netzpolitik.org) und alex (Indymedia), moderiert von hikes (mikro.fm) zum thema “die ‘enjeux’ der digitalen kommunikation” [enjeux -> fr: im spiel.. also in etwa ‘was im spiel ist’.. oder darauf steht ^^.

und dann, ca. ab 15h gab gary flanell - “mit tim drin” die ehre.

im folgenden: ein interview mit einem crew member der c-base,

beinahe ein juniradio-querschnitt (ca. 17h), den thomax kaulmann eingereicht haben würde, wäre er nicht, wie so viele, erkrankt - stattdessen spielten wir einen beitrag von tribalradix

und “around the world in 80 days” von orson welles ;

ein set von dj nordpolzigeuner und dj mona setzte kurz nach 18h die reise fort;

ein studiogast aus der koepi (ca. 19h) zum aktuellen stand der soli,

beiträge aus dem funkhaus uelzen (ca. 19h20),

die satirische show: “polenflug - die allergene aus dem osten - wir haben den impfstoff” von adam gusowski und piotr mordel (club der polnischen versager, ca. 20h) mit dj manio ( cpv and Pigasus gallery) , tim tetzner’s my baby protects me (night and day) mix (ca. 21h30), und eine live show des dub pub (ca. 22h15), die wir, mikro.fm, vom camp tipsie kennen - all dies live aus dem bootlab, oranienburger strasse 54 - enjoy :)

club der polnischen versager

(club der polnischen versager in der ackerstrasse )

und weiter gings mit einer sendung von tim tetzner,

dem fall von ronny a.k.a. voodoo, der nach verbüßung seiner haftstrafe und resozialisierung (bandprojekt gittaspitta) nach uganda abgeschoben werden soll.. der hinrichtung seiner eltern hatte er mit 5 jahren beiwohnen müssen, sein bruder ist an den folgen der folter im ugandischen knast gestorben.

Last day of mikro.Fm’s Radiowoche ???… Free Radio in Berlin ??? We’ll Be Back !!!

heartfield fist

hey, copyriters - this is just a link, we do not claim to be reliable for -yet we come from the same town, john heartfield (helmut herzfeld) came from, and even though, btw. he died here, a 40 years ago, in East-Berlin ;)

das nachtprogramm

wir übernehmen das nachtprogramm der niederländischen internet(-radio)pioniere von dfm. zuvor bringen wir mitschnitte der hip-hop-sommerschule 2000, in der volksbühne, berlin mit radio voodoo.

Radiowoche - Tag 5: Westeuropa

Während 10 Stunden sind wir durch Geschichte, Geschichten und Programme von Freien Radiosendern aus Großbritanien, Östereich, Schweiz, Frankreich, Spanien, Portugal und Italien gestreift um schließlich Londoner Piraten-Sender zu scannen.

Audio-Produktionen, Sendungen, und Programmübernahmen von Freien Radios, die hier in fast chronologischer, nie geographischer und keinesfalls vollständiger Ordnung gegeben werden:

Cane capovolto (Catania): Institute For Animal Obedience; radia.fm: European Network; resonancefm.com (London): The blancmange of unreason; Radio Orange, Wien; radioworm, Rotterdam; DFM, Rotterdam; Radio Patapoe, Amsterdam; Reiseradio (Retour au studio); Radio Lora, Zürich; Radio Grenouille, Marseille; Eko des Garrigues, Montpellier; Divergence FM, Montpellier; La clé des ondes, Bordeaux; Radio libertaire, Paris; Rádio Zero (Lisboa); Radio Popolare, Milano; Città del Capo, Bologna; RudeFM, London; à suivre et au surprise … ;)

Radiowoche - Tag 3: Freie Radios in Afrika

Heute stellen wir Freie Radios aus Afrika vor. Das Medium Radio hat hier eine besonders wichtige Bedeutung:

  • Das Internet ist in vielen Ländern langsam, instabil oder nur über teure Satelitenverbindungen zu erreichen.
  • In vielen ländlichen Gebieten sind Zeitungen nicht zu erhalten, teuer oder haben der hohen Analphbetismusrate wegen nur geringen Informationswert. Hier kann  das Radio als schnellstes Medium seine Qualitäten voll ausspielen.
  • Wie sind die Preise auf dem Markt in der nächstgelegenen Stadt? Lohnt sich der stundenlange Weg oder soll man lieber nächste Woche die Ernte einfahren?
  • Wie geht es in der Soap weiter, in der der Protagonist sich outete?

Für die Sendung geplant ist:

  • Ruanda - Beitrag von Arlette und Liveinterview (durch schlechet Internetanbindung vereitelt)
  • Radiosendung Orange mit RadioaktivistInnen aus Burundi und Südafrika - zur Bedeutung von Community Radio - Übernahme von Radio Noso,
  • Südafrika - www.bushradio.co.za (Übernahme Livestream aus dem Internet)
  • Radio Simbani (Landwirtschaft Kenia) und Radio Interworld Radio
  • Beitrag aus Kenia über die aktuelle Situation eventl. Interview
  • Radiobeitrag Uganda - invisible children

wie finde ich uns

wie finde ich uns

ein beitrag aus der reihe: frequently asked questions (f.a.q.)

radio astronomy

wer schon immer mal wissen wollte, wie der weltraum klingt, ist bei uns, berlin, manchmal zentrum des universum, manchmal richtig: im rahmen des 2. tages der radiowoche hatten wir den livestream von radioqualia (neuseeland) übernommen.

über röcke

Die sendung heisst: über röcke. Und wir spielen rockmusik, die uns beeinflusste. andrea ermke und elisabeth enke, beide ausland.

wer eine playlist will, schreibt an: el AT ausland-berlin PUNKT de

fm3 buddha machine

gleich bei mikro.fm - die neun loops der buddha machine von fm3 

fm3 buddha machine

ein beitrag aus der reihe: far eastern experimental (f.e.e.)

polymorphous space (background to tetsuo kogawa)

after you where listening to our programme on radio practices in japan, including an interview with the japanese micro-radio pioneer you may want to visit his site.

Trimer Capacitor

ein beitrag aus der reihe: f.a.q.

Radiovisionen!

Meine Vision von mikro.FM lautet ungefähr so: Ein Netzwerk von Microsendern über die Stadt verteilt sendet und produziert ein vielfältiges Programm vergessener oder neu entstandener Sub-Kulturen. Wir senden das was im öffentlich-rechtlichen und kommerziellen Rundfunk nicht zu hören ist, die Nahaufnahme, das Extreme, das Experimentelle, das nicht Mehrheitsfähige. Wo herkömmliches Radio lärmt sind wir still, was das normale Radio verschweigt wird bei uns Thema, wir sind parteiisch wo die anderen Radios objektiv sein wollen, üben grundsätzliche Herrschaftskritik statt Hofberichtserstattung und flauen Talk-Runden. Das ganze dann noch organisiert in verschiedenen Redaktionen, getragen von tausenden HörerInnen.